Richard Melisch bei der NPD in München
Der bekannte Buchautor Richard Melisch aus Wien sprach anläßlich der Monatsversammlung des KV-München zu den Hintergründen der internationalen Finanzkrise. Melisch, ehemaliger Direktor einer österreichischen
Fluggesellschaft und Kenner der Nahost-Szene, verglich die heutige Lage mit dem Untergang der “Titanic” im Jahre 1912. Ähnlich wie bei dem angeblich unsinkbaren Luxusschiff ist heute die Ignoranz der Handelnden und das Festhalten am falschen Kurs zu beobachten. Etwa zur Zeit der Titanic-Katastrophe zeichnete sich bereits das undurchsichtige Bankenkonsortium des Federal Reserve Systems ab, der im Dezember 1913
gegründeten US Notenbank FED. Der „FED-Act“ schloß jede staatliche Kontrolle gegenüber den damals 14 (heute 12) Ostküsten-Banken aus, die ein System der wundersamen Geldvermehrung durch Zins und Zinseszins und somit eine Lizenz zum Gelddrucken begründeten. Das FED-System ist
hauptverantwortlich für fast alle Kriege seit 1914 und für die Verelendung der Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern. Die heutigen Milliarden-Bürgschaften der Steuerzahler dienen zur Stützung des weltweit
agierenden FED-Systems. Seit 100 Jahren sind dieselben Akteure am Ruder, etwa die für die derzeitige Finanzkrise maßgeblich verantwortliche Großbank Goldman-Sachs oder das Haus Rothschild. Der Goldman-Chef Lloyd Blankfein bezeichnete schon mal in selbstherrlicher Einschätzung die Arbeit der globalen Großbanken als „Gottes Werk“.Die Ausplünderung Europas begann mit den Versailler Vertrag am Ende des
Ersten Weltkrieges und hat heute die tiefgreifende strukturelle Krise des Kontinents zur Folge. Melisch verglich die Opfer der Finanzkrise mit den Passagieren der 3. und 4. Klasse unter Deck der “Titanic”, die sich im
Gegensatz zu den Luxusgästen nicht retten konnten. Den Beschönigungen der gekauften Spitzenpolitiker zum Trotz gehe es heute weder um die Rettung Europas oder des Euro, sondern um die Rettung eines verbrecherischen Finanzsystems und seiner Nutznießer. Die Äußerungen von Richard Melisch
wurden von den zahlreichen Gästen des Abends mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen und mit viel Beifall quittiert.
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